wider den Stachel lecken


wider den Stachel lecken
geh.
(wider den Stachel lecken [löcken])
(sich sträuben, widerspenstig sein, aufbegehren)
противиться, сопротивляться чему-л.

Die Schriftstellerin wollte mit ihren Werken bewusst provozieren, gegen den Stachel löcken, um die Menschen aufzurütteln.


Das Deutsch-Russische Wörterbuch Zeitgenössischer Idiome. © Russkiy Yazyk - Media. . 2004.

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  • Stachel — 1. Der Stachel des Dorns ist klein, aber es schmerzt, wo er eindringt. It.: E picciola la punta de la spina, ma chi sente il dolore non se ne dimentica. (Bohn I, 97.) 2. Der Stachel macht keine Biene. 3. Der Stachel und die Honigblase wohnen in… …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon

  • Stachel — Wider den Stachel löcken (lecken): aufbegehren, starrköpfig sein, vergeblich Widerstand leisten (vgl. ›Mit dem Kopf gegen die Wand rennen‹); eine im Griechischen (›pros kentron laktizein‹) und im Lateinischen (›contra stimulum calcitrare‹) ganz… …   Das Wörterbuch der Idiome

  • Stachel, der — Der Stáchel, des s, plur. die n, ein Ding, welches sticht, ein Werkzeug zum Stechen, in welchem Falle viele spitzige Werkzeuge und Theile der Körper, wenn sie keinen andern eigenen Nahmen haben, Stacheln genannt werden. Dergleichen sind die… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Lecken — Lecken1 1. Das viele Lecken (Küssen) setzt blaue Flecken. Frischbier2, 2371. 2. Eerst Licken un Slabben (Sönen un Flabben), dann Hauen un Krabben. – Eichwald, 1188; Frommann, IV, 388, 451; Hauskalender, III. 3. Es ist besser zu lecken als zu… …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon

  • lecken — lecken1 Vsw mit der Zunge über etwas streichen std. (8. Jh.), mhd. lecken, ahd. leckōn, lecc(h)ōn, as. likkon Stammwort. Aus wg. * likk ō Vsw. lecken , auch in ae. liccian. Das kk ist entweder expressiv oder es stammt aus einer Assimilation an n …   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache

  • Gerte, die — Die Gêrte, plur. die n, Diminut. das Gertchen, Oberd. Gertlein, ein schwanker dünner Zweig, so wie man sich dessen statt einer Peitsche bedienet. 1) Eigentlich, in welchem Verstande es im Oberdeutschen am üblichsten ist, im Hochdeutschen aber nur …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Läcken — * Läcken, oder Lêcken, verb. reg. neutr. welches das Hülfswort haben erfordert, aber im Hochdeutschen völlig veraltet ist. Es bezeichnete überhaupt eine schnelle Bewegung. Besonders bedeutete es, 1) laufen; von welcher Bedeutung noch unser… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Liste geflügelter Worte/S — Geflügelte Worte   A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W Y Z Inhaltsverzeichnis …   Deutsch Wikipedia

  • Sapienti sat — − Geflügelte Worte   A B C D E F G H I J K L M N O …   Deutsch Wikipedia

  • Schuster, bleib bei deinem Leisten — − Geflügelte Worte   A B C D E F G H I J K L M N O …   Deutsch Wikipedia

  • löcken — löcken, älter auch: lecken »mit den Füßen ausschlagen«, nur noch in der Wendung »wider den Stachel löcken« (vom Ochsen, der gegen den Stachelstock des Viehtreibers ausschlägt): Mhd. lecken »mit den Füßen ausschlagen, hüpfen«, das auch in… …   Das Herkunftswörterbuch


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